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Texte zum Nachdenken

Deine Hände

Bedeutung unserer Hände in der Pflege
Gedicht eines unbekannten Verfassers

Deine Hand so weich und warm nimmt die meine zum Gruße an, oder auch zum festen Griff.

Neben Halten und gehalten werden, zwischen Geben und Nehmen. Ohne Ahnung für die meisten von uns, ist der Gebrauch der Hand in der Pflege die gößte Kunst.

Ohne aber hinzuspüren, wenn sich Haut und Hand berühren, oft die Schmerzen größer sind. Zeigt dir selber, wenn es dir gelingt, wie anders jetzt ich reagiere, wenn ich deine Liebe spüre.

Weil deine Hand das Werkzeug ist, mit der du all dein Tun vermittelst. Ohne Ahnung, daß ich spüre, wie im Moment deine Gedanken sind. Zusammen als Einheit, ohne Trennung sie dir gegeben sind.

Oft ziehst du den Handschuh an, weil Hygiene Vorschrift ist. Weißt du, daß es schrecklich ist, wenn meine Haut nur Plastik spürt?  Es ist so selten geworden, daß mich jemand berührt.

Oder hast du vor mir Angst, mit Gefühl mir zu begegnen? Offensichtlich die Barriere ist, weil du nie die Distanz vergißt.

Nähe ist nicht leicht für dich. Ohne Angst nicht zu ertragen. Worte können niemals sagen, was deine Hände wortlos geben: sie sind ein Fluch oder der größte Segen.

Nachsatz: Was bedeuten unsere Hände in der Pflege? - Es ist von hoher Bedeutung, die Wahrnemungsfähigkeit der Hände der Pflegenden zu fördern, um gezielt zu erfassen, welche Resonanz der zu pflegende Mensch auf die körperliche Berührung zeigt.

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An manchen Tagen

Was mir fehlt an manchen Tagen, nicht allen, aber eben manchmal,
ist die Schulter, an die ich meinen Kopf einfach nur so, ohne Worte anlehnen kann.
Etwas Warmes, welches mich und das ich berühre.

Was mir fehlt, an manchen Tagen, nicht allen, aber eben manchmal,
ist jemand, dem ich mitteilen kann, was ich denke, einfach nur so, Worte die ich mich sonst nie getraue, zu sagen.
Etwas Warmes, das zuhört und wo ich sein darf, wie ich bin.

Was mir fehlt, an manchen Tagen, nicht allen, aber eben manchmal,
ist eine Hand, die mich begleitet, die mich anfasst, mich spüren lässt, dass da jemand zuverlässig bei mir ist.
Nicht um meine Entscheidungen zu treffen. Nein, nur etwas Warmes, das mir vertraut und dem ich vertrauen kann.

Was mir fehlt, an manchen Tagen, nicht allen, aber eben manchmal,
ist inneres Verstehen mit und ohne Worte, Vertrauen, so mich geborgen fühlen, als säße ich in einem kleinen Raum und da wäre nichts, als mein zweites ICH, in das ich mich und das sich in mich Fallenlassen kann, ohne Angst, Ich könnte wieder nur auf kalten Stein prallen ...

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